Petri Heil

Nachtangeln ist nicht nur ein Erlebnis, sondern kann sich vor allem auch richtig lohnen! Viele Angler, die entweder tagsüber keine Zeit haben, wiel sie berufstätig sind, oder Angler, die bewusst auf Aal, Karpfen oder Wels angeln, zieht es in der Dämmerung oder in der Nacht ans Wasser.

Gerade in den wärmeren Monaten und besonders im (Hoch-)Sommer hat man in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung oder nachts die besten Chancen auf gute Fänge. Viele Fische sind dann tagsüber träge und gehen erst in der Nacht wieder auf die Jagd oder die NahrungssNachtangeln in Ungarnuche. Besonders im flachen und nährstoffarmen Gewässer ist dies der Fall.

Generell gibt es einige Fischarten, die man tagsüber kaum jemals zu Gesicht bekommt und bei denen sich das Ansitzen besonders in der Nacht richtig lohnt. Hierzu gehören die großen Friedfische wie Karpfen oder Schleie und die Räuber wie beispielsweise Wels (Waller), Zander oder Aal. Die nachtaktiven Arten, deren Verhalten und Besonderheiten stellen wir Ihnen hier vor.

 

Beim Nachtangeln setzt man im Grunde die gleiche Ausrüstung, Technik und Taktik wie auch tagsüber ein. Jedoch gibt es einige Extras und Tipps, die das Angeln in der Dunkelheit erleichtern. Zudem ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Worauf Sie achten müssen und mit welchen Mitteln Sie sich die nächtlichen Stunden so angenehm wie möglich gestalten können, möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten aufführen.

Mit diesen Informationen steht einer nächtlichen Angelfreude nichts mehr im Weg. Probieren Sie es einfach mal aus und entdecken Sie, wie Sie nachts Ihre Umwelt mit ganz anderen Sinnen wahrnehmen, bevor Sie morgens mit einem ordentlichen Fang ins gemütliche Heim zurückkehren ;-)